Dramatische Szenen nach dem Schlusspfiff

Im Nachtragsspiel zwischen Duisburg und Köln, gab es zahlreiche spannende Momente. Am Ende verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einem 4:4. Große Aufregung erlebte zudem der Cheftrainer der Kölner. Markus Anfang hat kurz nach dem Schlusspfiff erfahren, dass sein Vater im Stadion einen Herzinfarkt erlitten hat. Der Trainer stürmte daraufhin sofort aus dem Stadion. Begleitet wurde Markus Anfang vom Feuerwehr-Chef Oliver Tittmann. Wie es dem Vater von Markus Anfang geht, ist bis dato nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Der Verein bittet um Verständnis, dass es derzeit auch keine genaueren Angaben zu dieser familiären Angelegenheit geben wird.

Abgesehen von diesen schrecklichen Ereignissen, wurde den Fans im Stadion ein überaus spannendes und attraktives Spiel in der 2. Bundesliga geboten. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Bis wenige Minuten vor dem Spielende führten die Gäste aus Köln. Kevin Wolze hatte allerdings einen Einwand und sorgte mit seinem Treffer in der 81. Spielminute für die doch gerechte Punkteteilung. Der 1. FC Köln liegt dennoch weiterhin auf dem 1. Tabellenplatz und es sieht derzeit danach aus, als würden die Kölner in der kommenden Saison wieder erstklassig spielen. Der Vorsprung auf den Hamburger SV beträgt derzeit sieben Punkte. Die Hamburger mussten in der letzten Runde eine Niederlage gegen Magdeburg hinnehmen.

Für die Hamburger sah es lange Zeit in der Liga gut aus, denn die Hanseaten führten über viele Wochen die Tabelle an. Derzeit sind die Jungs aus Köln allerdings weitaus besser und nutzen ihre Chancen. Die Punkteteilung gegen Duisburg schmerzt zwar ein wenig, jedoch hat der 1. FC Köln weiterhin einen sehr komfortablen Vorsprung auf die Konkurrenz. Trainer Markus Anfang wird in den kommenden Tagen die aktuelle Tabellensituation reichlich egal sein. Die Fans und die Verantwortlichen wünschen ihrem Cheftrainer für die kommenden Tage auf alle Fälle jede Menge Kraft.

Der Hamburger SV muss sich wohl oder übel damit abfinden, auch in der kommenden Saison in der 2. Liga anzutreten. Die Hanseaten planen allerdings spätestens in der nächsten Saison den Aufstieg in die 1. Liga. Hierfür möchten die Verantwortlichen noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen und den Kontrahenten in der 2. Bundesliga somit keinerlei Chancen einräumen. Für den Hamburger SV wäre es von großer Bedeutung, in den kommenden Jahren wieder zu den absoluten Spitzenmannschaften in Deutschland zu gehören.

Kommentare sind geschlossen.